Anzeige

Pharma im Wandel

Digitalisierung in hohen Dosen

Die Pharmaindustrie lebt von Innovationen. Die Digitalisierung wird Neuerungen einen gewaltigen Schub geben. Doch auch für die Mitarbeiter wird sich vieles ändern. Das Tempo und die Intensität, mit dem sie sich neuen Themen zuwenden müssen, werden in die Höhe schnellen. Die Studie „Pharmaindustrie im digitalen Wandel“ von Hays und Pierre Audoin Consultants (PAC) belegt, dass in mehr als jedem zweiten befragten Pharmaunternehmen mehr als ein Fünftel der Arbeitszeit auf Zukunftsthemen entfällt – mit steigender Tendenz.

Der Aufbruch in das digitale Zeitalter wird von der Pharmawirtschaft in zwei Stoßrichtungen vorangetrieben. Zum einen ist sie bei der Automatisierung und Beschleunigung der internen Abläufe mehr als willkommen. Zum anderen ermöglicht die Technik rund um Big Data, Clouds und mobile Anwendungen neue Produktentwicklungen. Viele Menschen überprüfen schon heute ihre Fitness über Smartphone-Apps. Mit ihrem Einverständnis wandern die Datensätze über das Gesundheitssystem zum Hausarzt, damit Gesundheitsrisiken frühzeitig erkannt werden. Die über das Netz verteilten Beschreibungen der Krankheitsbilder helfen der Pharmaindustrie, an neuen Medikamenten zu forschen. Deren Wirkstoffe lassen sich computergestützt ungleich schneller finden und auf die individuellen Anforderungen der Patienten abstimmen. Damit rückt die Erfüllung eines Menschheitstraums, die „personalisierte Medizin“, ein gutes Stück näher.

Personifizierte Medizin ruft neue Skills auf

Das bedeutet: Die Anforderungen an die Beschäftigten verändern sich. Künftig benötigt die Pharmawirtschaft prozess- und umsetzungsorientierte Mitarbeiter mit Querschnittskompetenzen und ausgeprägter (Selbst)-Verantwortung. Mehr noch: Ein Drittel der Befragten beklagt die fehlende Bereitschaft der Mitarbeiter, sich aktiv auf Veränderungen einzulassen. Gewünscht wird, dass sich die Kollegen rasch in neue Arbeitsumgebungen und Themenstellungen einarbeiten und mit Hilfe von Software punktgenau die richtigen Entscheidungen treffen. Die Personalverantwortlichen werden daher vermehrt auf den richtigen Kompetenzmix in der Belegschaft zu achten haben.

Foto: ©2016 Getty Images

Querschnittskompetenzen sind gefragt

Schon heute allerdings halten es zwei von fünf der Befragten für schwierig, die für die neuen Themen notwendigen Kompetenzen und Eigenschaften intern aufzubauen. Das Recruiting neuer Mitarbeiter wird also zum strategischen Erfolgsfaktor in der Pharmawirtschaft. Was die Sache besonders schwierig macht: Rund drei Viertel der für die Studie befragten Pharma-Manager geben prozess- und umsetzungserfahrenen Praktikern den Vorzug vor Hochschulabgängern. Nur einer von vier spricht sich für Absolventen mit frischem Wissen aus. In diesen Unternehmen haben Studienabgänger gute Chancen, sich so zu entwickeln, dass sie für die Mehrheit der Unternehmen als attraktive Arbeitnehmer gelten.

Was die Studie ebenfalls zeigt: Die Branche setzt in Zukunft auf eigenständig denkende und selbstständig handelnde Teams. Darin sind die Stärken der eigenen Mitarbeiter mit denen von externen Spezialisten verzahnt. Sie werden in Zukunft eine größere Rolle im Personaltableau spielen, da ihre Kompetenzen zur Aufgabe passend abgerufen werden können. Das Feld gehört mithin demjenigen, dem es gelingt, das richtige Know-how und die richtige Ressource zum richtigen Zeitpunkt auf die Lösung der Aufgabe zu verwenden.

Zusammengefasst: Wer in der Pharmaindustrie seine berufliche Zukunft sieht, muss bereit sein, Intellekt und Spirit einzusetzen – an welchem Arbeitsplatz auch immer. Nicht zu vergessen den Willen mitbringen, ständig Neues zu lernen. Denn die Branche wird sich dank der Digitalisierung schneller und tiefgreifender verändern als manch andere. Für die Personalverantwortlichen bedeutet das, die Suche nach Fachkräften noch schneller an die digitalen Themen anzupassen.

Diese fünf Eigenschaften braucht der neue
Pharma-Mitarbeiter:

  • Eigenständigkeit
  • Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen
  • Fähigkeit, über den Tellerrand zu schauen
  • Flexibilität im Hinblick auf Einsatzgebiet, Einsatzort und –zeit
  • Schnelle Auffassungsgabe, um sich rasch in neue Themenfelder einarbeiten zu können

Die Süddeutsche Zeitung ist weder für den Inhalt der Anzeige noch die darin enthaltenen Verlinkungen noch für ggf. angegebene Produkte verantwortlich.